Kategorie: Herren I

Playoffs in weite Ferne gerückt

Caribes verlieren beide Heimspiele mit 1:8 und 2:7 deutlich gegen die Baldham Boars

Es war ein richtungsweisender Spieltag für die erste Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga Süd-Südost. Die Mannschaft, dies es einzuholen gilt, wenn man den Sprung in die Aufstiegsplayoffs schaffen will, kam in den Ballpark Oberwiesenfeld. Nach dem Doubleheader ist jetzt die Richtung klar, in die es nach nun 14 absolvierten Spielen in den kommenden 16 geht. Es ist nicht die, die man sich auf Seiten der Münchner vorgestellt hat. Statt mit einem 8:6-Record auf Tuchfühlung mit Platz 2 zu kommen, findet man sich nun auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 6 Niederlagen mehr als Kontrahent Baldham wieder. Und es kommen noch harte Brocken. 6 der 16 Spiele finden gegen die noch ungeschlagenen Tabellenführer der beiden Südost-Gruppen statt, der Bayerischen Baseball Academy aus Regensburg und die Gauting Indians.

Dann sollte man sich besser präsentieren als am letzten Sonntag gegen die Boars, die aus beiden Spielen als verdienter Sieger hervorgingen. Aufbauen kann man dabei aber auf das Pitching. 

Esahu Tejada gibt im ersten Spiel mit nur drei earned Runs seinem Team eine echte Siegchance, die allerdings die Defense mit 7 Errors wieder zu Nichte macht. Dass man mit 7 Errors kein Spiel gewinnen kann, wenn der Gegner kaum welche macht, ist nicht weiter erläuterungsbedürftig. Da wird man bei der Ursachenforschung für das 1:8 schnell fündig. Aber auch die auf dem Papier eigentlich beste Offense der Liga zieht mit 8 Hits gegenüber 11 der Boars den Kürzeren und lässt zudem Effizienz bei der Run-Ausbeute vermissen.

Nach so einer deftigen Niederlage ist man froh um den Doubleheader. Neues Spiel, neues Glück! Wieder überzeugen die Pitcher. Man geht scoreless ins 3. Inning. Da sorgen dann zwei Doubles der Baldhamer für die 3:0-Führung der Gäste. Im vierten Inning können die Gastgeber aber kurzzeitig wieder Hoffnung schöpfen, als Yohan Gonzalez und Denny Rivas mit einem Single und Double auf Base kommen und Esahu Tejada mit einem 2-RBI-Single auf 2:3 verkürzt. Diese Hoffnung wird allerdings postwendend durch Baldhams Brian Fürbock im nächsten Inning wieder im Keim erstickt. Sein weit über den Left Field Zaun geschlagener 2-Run-Homerun sorgt für eine Vorentscheidung. Ruben Manriquez 2-RBI-Single beendet dann im sechsten Inning den Arbeitstag von Caribes-Starter Arturo Gaetano. Youngster Cristopher Ozoria löst ihn ab und lässt weder Hits noch Runs zu. Aber genauso wenig der jetzt für die Gäste pitchende Brian Fürböck und seine Defense, die die Offense der Münchner weiter im Griff haben. So steht am Ende ein 2:7 zu Buche, in dem man sich gar nicht so viel vorzuwerfen hat. Die Defense war mit nur einem Error in Ordnung, Baldhams Offense erzielt mit 7 Hits 7 Runs, während die Caribes aus 5 Hits nur 2 Runs machen. Effizienz bleibt das Thema.

Die wird man erhöhen müssen, wenn am nächsten Sonntag, 2. Juni, 12.00 Uhr, die Heimserie mit dem sicherlich interessanten und anspruchsvollen Vergleich mit der Bayerischen Baseball Academy weitergeht, die im Münchner Olympiapark ihre Visitenkarte abgibt.

Walk-off-Win im Derby

6:7 und 4:3 trennen sich die Caribes und Atomics nach zwei spannenden Spielen mit gutem Pitching auf beiden Seiten

Bei besten Baseballbedingungen gehen die beiden Tabellennachbarn ins erste Spiel im Münchner Olympiapark. Während die Gäste ihren etatmäßigen Pitcher Franklin Castanos auf den Mound schicken, vertritt bei den Gastgebern Youngster Cristopher Ozoria seinen Spielertrainer Esahu Tejada auf Position 1. Es geht erstmal im Gleichschritt los. Beiden Teams gelingt im ersten Inning je ein Run, im zweiten gehen dann beide Teams leer aus. Garching scored auch im dritten Inning nicht. Die Caribes bringen aber Lead-off Hitter Yuki Okumura mit einem Single und José Da Costa mit einem Hit-by-Pitch auf Base. Tisch gedeckt für Catcher Yohan Gonzalez. Und der lässt sich die Chance nicht nehmen und bringt den zweiten Run mit einem RBI-Single nach Hause. Nach einem Double-Play bringt ein Wild Pitch die 3:1 Führung. Beide Pitcher gehen weiter konzentriert zu Werke und lassen nicht viel zu. Im fünften Inning verkürzen die Atomics durch einen RBI-Single on Quentin Kramer auf 2:3. Es fängt an, spannend zu werden. Gleich im nächsten Inning kommt Ex-Caribe Farah Ronnett durch einen Lead-off Walk auf Base. Dem nächsten Batter Dilson Garcia, zuvor mit zwei Strike-Outs sehr gut von Pitcher Ozoria in Schach gehalten, will man aber auf Seiten der Caribes nicht die Gelegenheit geben, seinen Status als führender Slugger der Liga auszubauen, sodass man ihn nach 2 Balls per intentional Walk die erste Base gewährt. Und dieser taktische Schachzug scheint aufzugehen, als der nächste Garchinger Batter einen Grounder Richtung Second Base schlägt. Allerdings gelingt statt einem Double Play gar kein Out. Loaded Bases bei Null aus. Der Ausgleich scheint schon so gut wie besiegelt, kommt aber noch nicht durch den nächsten Batter Franklin Castanos, der erstmal einen soften Linedrive Richtung Shortstop schlägt, sondern durch einen Bases loaded Walk des nächsten Batters. Erst dann folgt das Double-Play, das die Caribes aus dem Halbinning bringt. Nach einem 1-2-3-Inning geht es aber mit dem 3:3 ins 7. Inning. Dort geht es nach drei schnellen Aus in die untere Hälfte des letzten regulären Innings. Nach zwei Groundouts zu Shortstop Ronnett ist es wieder Yuki Okumura, der die Caribes-Sieghoffnungen mit einem Double aufkeimen lässt. Kurz darauf rückt er durch einen passed Ball auch noch auf die dritte Base vor. Aber die Caribes bringen den Winning Run nicht mehr über die Home Plate. Ein Groundout später findet man sich im Extra-Inning wieder, wie vor zwei Wochen, als man vor den Toren Münchens schlechte Erfahrungen damit sammelte. Das sollte sich nicht wiederholen. Allerdings drohte das Déjà-vu. Zwar gelingt das erste Out durch einen Pop-up zum Catcher, aber wieder steht der Power-Hitter der Liga, Dilson Garcia mit den zwei automatischen Runnern an der Platte, der vor zwei Wochen in der gleichen Situation mit einem Grand Slam das Spiel entschied. Einmal reicht, denken sich die Caribes, und schicken Garcia erneut mit einem intentional Walk auf Base. Aber diese taktische Maßnahme bringt nicht den gewünschten Erfolg. Nach einem RBI-Single, Walk und einem 2-RBI-Double scoren die Garchinger Gäste trotzdem wieder 4 Runs im Extra-Inning. Mit zwei Strikeouts holt dann Cristopher Ozoria die zunächst etwas konsternierten Münchner aus der Defense. Aber die fangen sich schnell wieder und schlagen zurück. Die ersten beiden Batter Yohan Gonzalez und Denny Rivas holen die beiden automatischen Runner mit back-to-back RBI-Singles nach Hause. Dann folgen ein Strike-Out und ein Flyout zum Second Baseman. Antonio De La Vega bringt dann als nächster Batter den sechsten Run nach Hause. Nach einem Steal lauern der Run zum Ausgleich und Sieg auf den Bases 3 und 2. Und fast hätte der Grounder von Victor De Jesus dann die Lücke zwischen Shortstop und Third Baseman gefunden. Aber nur fast. Shortstop Ronnett beendet mit einem sichern Wurf auf die erste Base das Spiel. Garching holt sich denkbar knapp mit 7:6 wieder den Sieg im Extra-Inning. Cristopher Ozoria erlaubt dabei in 8 Innings 4 earned Runs und 5 Hits, erzielt 6 Strike-Outs und muss 7 Walks abgeben.

Yohard Arturo Gaetano

Das zweite Spiel beginnt Yohard Arturo Gaetano, sein dritter Saisonstart, und der beginnt holprig. 6 Hits, davon 2 Doubles und 3 Runs muss er gleich im ersten Inning abgeben. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht zu erahnen, dass in den folgenden 6 Innings nur noch ein weiterer Hit hinzukommt, aber keine Runs mehr. Aber auch die Caribes tun sich gegen Scott Peters, den zweiten Garchinger Starting Pitcher schwer. Je 1 Hit in den Innings 1 bis 4 ist zu wenig, um sich auch in der Runspalte einzutragen. Das gelingt erst im fünften Inning. Moritz Ondracek kommt als erster Batter des Innings mit einem Hit auf Base, zwei Wild Pitches später, findet er sich auf der dritten Base wieder. Nach einem Strikeout ist es der Batting Leader der Division, Yuki Okumura, der Moritz mit einem Sacfly ins Right Field nach Hause bringt. José Da Costa legt unmittelbar danach einen Double nach, strandet aber auf der 2. Base nach einem Pop-Out zum Pitcher. Im sechsten Inning ist es dann die Vater-Sohn-Kombination Antonio und Anthuan De La Vega, die die nächsten Runs für die Caribes scoren. Sie kommen nacheinander auf Base, dringen dann nach eine Double-Steal auf die Bases 2 und 3 vor, profitieren dann von zwei Feldspielfehlern der Atomics und erzielen den umjubelten Ausgleich. Damit geht es dann ins siebte Inning. Dort kassiert Garching drei schnelle Outs, für München ist die Top-of-the-Line-up am Zug. Bereits zum dritten Mal in dem Spiel eröffnet Yuki Okumura das Inning und kommt mit einem Single auf Base. Die beiden nächsten Outs nutzt der Japaner, um bis auf die dritte Base zu gelangen. Wen anders als Denny Rivas, den Hit-Leader der Liga, wünscht man sich in so einer Situation? Und er erfüllt die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Split. Der Rechtshänder macht sicher Kontakt, an der Foul Line entlang findet sein geschlagener Ball den Weg vorbei am Garchinger First Baseman ins Outfield – genug für Yuki, der den entscheidenden Run ungefährdet nach Hause laufen kann. Mit seinen insgesamt 5 Hits in 8 at bats ist Denny nicht nur deswegen auch der Offensivspieler des Tages. Pitcher Arturo Gaetano steuert mit nur 3 earned Runs, 8 Strike-Outs, keinem Walk und einem Hit-by-Pitch eine starke Pitching-Bilanz bei.

Mit 6 Siegen und 6 Niederlagen stehen die Caribes weiter im Mittelfeld der 2. Bundesliga Südost 2. Am nächsten Sonntag, 26. Mai, steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm, wenn die vor den Münchner platzierten Baldham Boars an die Moosacher Straße kommen, die diese Saison von Edwyn Figarella gecoacht werden. 

Endlich ein Doppelsieg

Caribes Herren gewinnen 11:1 und 10:4 gegen Ellwangen Elks 

Bis zum 5. Spieltag hat es gedauert, bis der erste Doppelsieg in der 2. Bundesliga eingefahren werden konnte. Eine Woche zuvor gab man ihn im zweiten Spiel beim Lokalrivalen in Garching noch leichtfertig aus der Hand, als es mit einem 6:6 ins Extra-Inning ging und es dort nicht gelang, einen Run nach Hause zu bringen. Das Schicksal war damit schon besiegelt, weil sich zu den zwei automatischen Runnern auf Bases 1 und 2 auch noch ein dritter mit einem Hit-by-Pitch gesellte, als der Garchinger Power-Hitter Dilson Garcia mit Loaded Bases und keinem Aus zum Schlagen an die Platte kam und das Spiel mit seinem Grand Slam spektakulär und bitter für die Caribes beendete. Aus einem 6:2 Vorsprung wurde somit eine unnötige 6:10-Niederlage.

Die Enttäuschung aus der Vorwoche hat bestimmt ihren Teil dazu beigetragen, dass man umso konzentrierter in die Interdivision-Games mit den Gästen aus Baden-Württemberg ging. Etatmäßig beginnt Spielertrainer Esahu Tejada das Spiel auf dem Mound. Aber da musste er gleich vom ersten Batter der Elks einen Hit hinnehmen. Da auch noch ein zweiter hinzukam, gehen die Ellwanger gleich mal mit 1:0 in Führung. Auch die Gastgeber legen mit zwei aufeinanderfolgenden Hits gleich gut los, müssen aber dann ein Double-Play und einen Flyout hinnehmen, sodass es nach dem ersten Inning erstmal einen Rückstand zu verkraften gibt. Das verunsichert die festentschlossenen Münchner aber nicht. Esahu Tejada spult routiniert sein Repertoire ab, die Defense produziert zwar zwei Errors, aber der Gegner kann kein Kapital mehr daraus schlagen. Mehr als der eine Run aus dem ersten Inning kommt nicht mehr dazu. Dafür aber auf Seiten der Caribes. Im zweiten Inning erzielt Tejada selbst zunächst den Ausgleich. Im dritten Inning brechen dann so richtig die Dämme und es kommen sechs weitere nach genauso vielen Basehits dazu. Nachdem im vierten und fünften Inning noch jeweils 2 Runs hinzukommen, ist vorzeitig nach 5 Innings aufgrund der Ten-Run-Rule Schluss. Mann des Spiels war Esahu Tejada, der sich mit seinem complete Game nicht nur den Win holte, sondern auch die meisten Hits (3) verzeichnete. Mit insgesamt 14 Hits zeigen die Caribes, warum sie zu den offensivstärksten Teams der Liga gehören. Mit Yuki Okumura, José Da Costa, Yohan Gonzalez, Denny Rivas und Audy Rodriguez tragen sich gleich 5 Spieler doppelt in die Hitspalte ein, Youngster Christopher Ozoria zum ersten Mal.

Im zweiten Spiel des Tages geht es ähnlich los. Nach einem Walk, einem Double und einem Error muss Starting Pitcher Yohard Arturo Gaetano den ersten Run abgeben. Auch im zweiten, dritten und im siebten Inning scoren die Gäste jeweils einen Run. Das fällt aber nicht weiter ins Gewicht, da die Offense der Hausherren auch diesmal wieder kräftig zuschlägt. 5 Runs im zweiten und 4 Runs im dritten Inning legen diesmal die Basis für den Erfolg. Am Ende stehen wieder 14 Hits zu Buche, die sich auf 10 Spieler verteilen – eine echte Mannschaftsleistung. Die kann sich am Ende nicht nur über den ersten Win ihres venezolanischen Neuzugangs auf dem Wurfhügel freuen, sondern v.a. auch über den so wichtigen ersten Doppelsieg der Saison.

Da kommt es nun gerade recht, dass man mit gestärktem Selbstvertrauen und ausgeglichener Bilanz von 5 Siegen und 5 Niederlagen bereits wieder in das Duell mit dem Tabellennachbarn aus dem Münchner Norden gehen kann, wenn die Garching Atomics am Pfingstmontag bereits zum Rückspiel in den Olympiapark kommen. 

Heimspielauftakt nach schmerzhaftem Split zu Saisonbeginn

4:5 und 13:4 bei Haar 2 / Verletzung von José Da Costa

Am letzten Wochenende eröffneten die Caribes in Haar bei besten Baseballwetter an einem ungewöhnlich warmen Apriltag ihre 30-jährige Jubliäumssaison.

Mit einem noch nicht ganz vollständigen Kader und der aus der letzten Saison schon bekannten Mischung aus „alten Hasen“ und Jungen treten die Herren 1 gegen die junge zweite Mannschaft des Bundesligisten an.

In einer sehr ausgeglichenen Zweitbundesligapartie geben im ersten Spiel des Doubleheaders letztlich Baserunning-Errors den Ausschlag für die Gastgeber aus dem Münchner Osten. Aber die gleichermaßen unnötige wie ärgerliche Niederlage war nicht die größte Sorge der Gäste. Im siebten und letzten Inning wird der bis dahin mit zwei von insgesamt nur vier Hits beste Caribes-Schlagmann José Da Costa im Gesicht getroffen.

Das Spiel muss unterbrochen werden, der Portugiese muss ins Krankenhaus. Wenig verwunderlich, dass es seinen Mannschaftskameraden nicht mehr gelingt, den 4-5-Rückstand noch in einen Sieg zu verwandeln.

Auch für das zweite Spiel waren damit die Aussichten alles andere als positiv. Aber die Caribes zeigen Moral und Offensiv-Power. Vier Spieler haben jeweils drei Hits, darunter zwei Triples von Routinier Antonio De La Vega. Und auch auf dem Mound zeigt der Cubaner eine ganz starke Leistung. In sieben Innings lässt er nur zwei earned Runs zu und erzielt sechs Strike-Outs bei nur einem Walk.

Gleich von Beginn an scoren die Caribes Runs, so dass nach drei Innings und einem 7:0-Zwischenstand fast schon eine Vorentscheidung gefallen ist. Nachdem auch die zweite Spielhälfte an die Münchner geht, steht am Ende ein nie gefährdeter 13:4 Sieg mit insgesamt 14 Hits zu Buche, in dem sich neben Antonio De La Vega auch Yuki Okumura, Denny Rivas und David Dumenigo mit 3 Hits hervortun.

Am nächsten Wochenende steht nun am Samstag, 13.04. um 12.00 Uhr der Heimauftakt gegen die Füssen Royal Bavarians auf dem Programm – bis auf Weiteres leider ohne José Da Costa. Dafür aber hat sich unter der Woche eine Verstärkung fürs Pitching angekündigt.

Man darf gespannt sein.

Yoshis Abenteuer: Vom Pitcher der München Caribes zum Profi-Tryout in Venezuela

Die Baseballsaison in Deutschland ist zu Ende gegangen, und ein Spieler der München Caribes hat sich durch herausragende Leistungen besonders hervorgetan: Yoshitaka Nammoku, besser bekannt als Yoshi.

Als unermüdlicher Pitcher beeindruckte der Japaner in jeder Partie, in der er spielte. Seine Souveränität gegenüber den gegnerischen Schlagmännern war in dieser Traumsaison unübersehbar. Yoshi hatte jedoch einen Traum, und niemals hätte er gedacht, dass seine Zeit bei den Caribes ihn diesem Ziel näherbringen würde.

Von Japan nach München

Der 26-jährige Yoshi, gebürtig aus Yokohama, Japan, entdeckte seine Liebe zum Baseballspiel bereits im Kindergarten. Im Alter von 9 Jahren spielte er in der Little League und setzte seine Karriere später in High School- und College-Teams fort. Sein Weg führte ihn schließlich zum professionellen Baseball in einer unabhängigen japanischen Liga.

Die Chance, im Sommer in Europa zu spielen, bot ihm die Möglichkeit, aktiv zu bleiben und erste internationale Erfahrungen zu sammeln. Als die Munich Caribes ihm eine Chance boten, in Deutschland zu spielen, war es ein Wagnis, das sich als lohnenswert herausstellte.

Yoshis Weg bei den Munich Caribes

Yoshi überzeugte vom ersten Tag an. Er bewies sein Talent als Pitcher und fügte sich nahtlos in das Team der Caribes in der 2. Baseball-Bundesliga ein. Mit 202 Strikeouts in 113 Innings, lediglich 27 Walks und einem ERA von 1,75 in allen 17 Spielen, die er bestritt, zeigte er herausragende Leistungen.

Sein Traum war es jedoch, in der Karibik zu spielen. Inspiriert von lateinamerikanischen Baseballlegenden wie Alex „Ramichan“ Ramirez, strebte Yoshi danach, in Ländern wie Venezuela, Mexiko oder der Dominikanischen Republik zu spielen und anschließend in den USA Fuß zu fassen. Doch wie sollte er diesen Traum verwirklichen?

Von München nach Caracas

Als Anerkennung für seine hervorragende Leistung unterstützte der Vorstand der Caribes Yoshi bei der Verfolgung seines Traums.

Nach diversen Gesprächen und Kontaktaufnahmen ermöglichte der Caribes-Vorstand Yoshi ein Probetraining bei den Bravos de Margarita, einem venezolanischen Profiteam, sowie bei der Akademie der Tampa Bay Rays in Valencia. Der Vorstand organisierte zudem Yoshis Aufenthalt in Caracas und fand eine Betreuungsperson für seine Zeit in Venezuela.

Yoshi mit dem ehemaligen MLB-Spieler und Manager Robert Perez

Der Vorstand nahm auch Kontakt zu Keito Homma, einem bekannten japanischen Baseball-Influencer in Venezuela und der Karibik, auf, der Yoshi während seines Tryouts mit den Bravos de Margarita interviewte.

Unser Freund Keito san interviewt Yoshi in Caracas

Die Geschichte von Yoshi und den Munich Caribes verdeutlicht, wie entscheidend die Unterstützung talentierter Spieler für die Verwirklichung ihrer Träume ist. Es geht nicht nur darum, sportliche Leistungen zu würdigen, sondern auch darum, Spielern bei der Erfüllung ihrer Ziele zur Seite zu stehen. Das Management der Caribes hat dies erkannt und Yoshi unterstützt, und es bleibt spannend, wohin seine Reise führen wird. Vielleicht wird er schon bald in einer karibischen Liga spielen und seinen Traum leben. In der Zwischenzeit bleiben die Türen des Clubs immer offen für Yoshi.

Viel Glück auf deinem Weg, Yoshi!

Alle Bilder wurden mit Genehmigung des Autors, Keito Homma, veröffentlicht

Playoffs knapp verpasst

2 Wins in Baldham reichen den Caribes-Herren nicht

Nach zwei Wochen Wartezeit ist nun klar: Die 12:2 und 6:3 Siege bei den Baldham Boars und die 5-Game-Winning-Streak zum Ende der regulären Saison, die den Caribes zwischenzeitlich den 4. Tabellenplatz bescherten, der zur Teilnahme an den Playoffs in der 2. Bundesliga berechtigt, waren nicht genug.

Die letzten beiden Wochenenden blieb nur der spannende Blick aufs Smartphone, um den Ausgang der Partien der Kontrahenten Heidenheim und Bayerische Baseball Academy zu verfolgen.

Beide gaben sich aber keine Blöße. Weder die zweite Mannschaft des Bundesligisten beim Lokalderby gegen den Tabellenletzten Ellwangen, noch die Academy aus Regensburg, die jeweils Doppelsiege gegen Haar 2 und die Garching Atomics einfuhr.

So fehlten den Baseballern aus der Landeshauptstadt mit 13 Siegen und 9 Niederlagen letztlich zwei Siege zum direkten Einzug in die Playoffs bzw. nur noch ein Win, um sich mit der Bayerischen Baseballakademie den vierten Platz zu teilen und daraus das letzte Team zu ermitteln, das in die Playoffs einzieht.

Nun geht es am 6. August in die Playdowns, wo die Fünft- bis Zwölftplatzierten nochmal jeweils gegeneinander spielen unter Anrechnung der bisherigen Ergebnisse.

Mit Doppelsieg zum Sommerfest zurück im 2.BL-Playoffrennen

Caribes-Herren siegen 10:2 und 10:0 gegen Haar 2

Nach unnötigen Niederlagen an den vorherigen Spieltagen schien der Playoff-Einzug schon gelaufen. Nun ist wieder alles drin! Die Caribes sind mit 9 Niederlagen eine von 5 Mannschaften, die sich um den vierten Playoffplatz streiten. Zu den anderen 4, die allesamt 8 Niederlagen aufweisen, aber durchweg weniger Spiele als die Münchner absolviert haben, zählt auch der nächste Gegner Baldham Boars.

Für das Comeback im Playoff-Rennen haben sich die Gastgeber den richtigen Tag ausgesucht. Gut getränkt durch den Regen am Vortag präsentierte sich das Spielfeld in bester Verfassung und das auch noch zum Caribes-Sommerfest.

Die Haar Disciples machten ihrem Namen alle Ehre und sind mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten, die fast nur aus Junioren bestand. Wie stark die allerdings sind, haben sie schon mehrmals gegen die Caribes-Junioren gezeigt.

Aber 2. Bundesliga ist dann nochmal ein Unterschied.

Und gleich im ersten Spiel treffen sie auf eine gut aufgelegte Caribes-Equipo. Pitcher Esahu Tejada legt wieder ein complete game ab, in dem er nur 5 Hits abgibt und sich mit 3 Strike-Outs und keinem Walk den Win sichert.

Die diesmal sehr gut und fast fehlerfrei agierende Defense war dabei eine große Unterstützung. Dennoch hätten die 2 Runs der Gäste vermieden werden können. Dies fiel aber nicht weiter ins Gewicht, weil auch die Offense mit 9 Hits richtig funktionierte, darunter zwei Homeruns im 5. Inning. Erst der Solo-HR von Ripken Reyes, sein dritter der Saison, dann drei Batter später der 2-Run-Homerun von Spielertrainer Esahu Tejada, der nach dem Auswärtsspiel in Fürth seinen zweiten Saison-Homerun verbuchen kann.

Ripkens Solo Homerun
2-Run-Homerun von Esahu Tejada

Aufmerksame Beobachter wissen, was es bedeutet, wenn die Caribes das erste Spiel gewinnen. Es riecht nach einem Doppelsieg. Denn dann kommt Yoshitaka Nanmuko, der Sieggarant in Spiel 2.

Und auch diesmal liefert der Japaner – ein 3-Hit-Shutout mit 13 Strikeouts bei keinem Walk. Viel war bei 22 Disciples-Battern in der Defense der Caribes dabei nicht zu tun. Und die Offense macht da weiter, wo sie im Spiel 1 aufgehört hat. Mit 8 Hits, darunter der dritte Double von Catcher Freddy Tremaria, werden 10 Runs gescored.

Nach Ende des sechsten Innings ist die Partei durch die 10-Run-Rule vorzeitig beendet. Und damit noch genügend Zeit, sich das Sommerfest-Buffet schmecken zu lassen.

Spektakulärer Caribes-Split gegen den Spitzenreiter in der 2. Bundesliga

Einem facettenreichen 5:18 folgt ein 5:4-Walk-Off-Win gegen die Gauting Indians

Caribes-Heimspiele sollte man sich diese Saison nicht entgehen lassen! Wieder war einiges geboten im Münchner Olympiapark.

Dem 5:18-Endergebnis des ersten Spiels ist nicht anzusehen, was in diesem Spiel alles drinsteckte. Lange Zeit sah es zunächst nach einem weiteren, von den beiden Starting Pitchern dominierten low-scoring Game aus, das wahrscheinlich durch Elias Hubers Solo-Homerun im fünften Inning für Gauting entschieden werden würde.

Schon ein Inning später aber die erste Wendung: José Da Costa kommt als Lead-Off durch einen Error des Indians-Shortstops auf Base, Freddy Tremarias anschließender Flyball ins Right Field gerät noch etwas zu kurz, um etwas auszurichten, doch dann Ripken Reyes. Er macht seinem Namen wieder alle Ehre und rippt den Ball weit ins Left Centerfield über den Zaun zum 2-Run-Homerun, der den Caribes die Führung bringt, sein zweiter Homerun der Saison.

Slugger Ripken Reyes

Noch in der gleichen Offense bauen die Gastgeber die Führung mit drei weiteren Runs zum 5:1 aus. Das musste es jetzt doch sein.

Setzen die Caribes tatsächlich ihre 5-Game-Winning Streak auch gegen den Tabellenführer aus dem Würmtal mit dem sechsten Sieg in Folge fort?

Alles sah danach aus. Nur 3 Outs mussten noch her. Das erste der 3 benötigten Outs lässt auch nicht lange auf sich warten. Gleich der erste Gäste-Hitter schlägt den Ball in den Handschuh von Pitcher Esahu Tejada zum ersten Out.

Der nächste, Elias Huber, Strike-out – eigentlich, doch Catcher Freddy Tremaria kann den low-outside Pitch nicht blocken, der Ball rollt zu weit weg, um Elias Huber noch an der ersten Base auszuwerfen. Damit nimmt das Unheil aus Sicht der Caribes seinen Lauf.

Gauting wittert Morgenluft. Oscar von Mosch schlägt einen Double, dann die Entscheidung, durch einen intentional Walk das forced Play an den Bases 1 bis 3 zu ermöglichen. Doch die Rechnung geht nicht auf. Jakob Huber, der nächste Schlagmann, wird vom Pitch getroffen – loaded Bases.

Und das Unfassbare geschieht. Der zuvor eingewechselte Indianer Schneider drischt den Ball tatsächlich über den Left Field Zaun zum Grand Slam! 6:5, Gauting wieder in Führung, das Spiel gedreht. Nach einem weiteren Hit ist der Arbeitstag für Caribes-Pitcher Esahu Tejada beendet.

Nun liegt es an Antonio De La Vega Schadensbegrenzung zu betreiben. Aber beflügelt durch die wiedererlangte Führung drehen die Würmtaler jetzt richtig auf, es will einfach kein Out mehr gelingen. 11 Schlagmänner und 8 Hits später gelingt erst das zweite Aus, kurz darauf kommen die Münchner dann nach einem Flyout im Centerfield endlich aus dem verheerenden siebten Inning, nachdem sie sage und schreibe 17 Runs kassieren.

Viel zu viel, um in der letzten Offense noch etwas ausrichten zu können. Konsterniert müssen die Gastgeber drei schnelle Aus hinnehmen. Die Siegesserie endet ganz bitter. Der ungläubige Blick auf die Anzeigetafel lässt überhaupt nicht erahnen, dass die Caribes nach 6 1/3 Inning noch wie der überzeugende, sichere Sieger aussahen.

So kann Baseball eben auch sein.

Aber neues Spiel neues Glück! Wieder mit Yoshitaka Nanmuko auf dem Mound geht es ins zweite Spiel des Doubleheaders. Wie im ersten Spiel entwickelt sich wieder ein Pitcherduell.

Caribes‘ southpaw pitcher Yoshitaka Nanmuko

Auch der Gautinger Pitcher Hübner hat die Caribes-Schlagleute trotz einiger Hits gut im Griff. Die Führung wechselt auch in diesem Spiel mehrmals, erst 2:0 für die Caribes nach 2 Innings, dann zunächst 3:2 für die Gäste aus dem Münchner Süden und 4:2 im fünften, die durch zwei Hits von José Da Costa und Esahu Tejada und einem Sac-Fly von Freddy Tremaria aber postwendend egalisiert werden konnte.

Den Ausgleich musste der Gautinger Head Coach Chris Howard schon von der Tribüne aus verfolgen, nachdem ihm ein Disput mit Home Plate Umpire Kur-Sad Cevik wegen eines umstrittenen Foul Ball Calls eine Ejection einbrachte.

Mit dem 4:4 geht es schließlich ins Extra-Inning. Gauting schiebt mit einem Sacrifice Bunt die gemäß Tiebreaker-Rule auf der ersten und zweiten Base postierten Baserunner jeweils eine Base weiter und hat mit nun einem Aus die große Chance, wieder in Führung zu gehen.

Aber mit zwei Groundouts kommen die Caribes raus aus dem Inning ohne Runs hinnehmen zu müssen und haben nun ihrerseits den Chance, mit Runner auf den Bases 1 und 2 den entscheidenden Run zu scoren.

Walk-off win für Caribes

Und wer könnte da besseres an der Home Plate stehen als Slugger Ripken Reyes? Und der fackelt auch nicht lange. Gleich den ersten Pitch schlägt er bis zum Centerfieldzaun weit genug, damit Esahu Tejada von der zweiten Base aus den umjubelten Winning Run zum 5:4 ungefährdet nach Hause laufen kann.

2 Shutouts zum Muttertag!

Mit einem 4:0 und 2:0 setzen die Caribes ihre Siegesserie in der 2. Bundesliga fort.

Low-scoring Games zeugen meist von Spielen mit hoher Qualität. Und so war es auch beim Elchtest in Ellwangen bei den Elks. 

Erneut beeindrucken beide Starting Pitcher der Caribes, Esahu Tejada im ersten, Yoshitaka Nanmuko im zweiten Spiel. Sie lassen keine Runs zu. 

Pitcher Esahu Tejada

Neben den 4 bzw. 10 Strikeouts der beiden Linkshänder ist das aber auch der verbesserten Feldverteidigung der Caribes zu verdanken, die in zwei Spielen lediglich einen Error produziert.

Dass es in der Offense nicht zu mehr Runs reichte, ist auf drei Faktoren zurückzuführen. 

Die Pitcher der Gegner, die ebenfalls einen guten Job machen und dabei zum einen auf ihr starkes Outfield im Rücken zählen können, das jeden fangbaren Ball aus der Luft pflückt und zum anderen auf die Höhe des Rasens, der jeden auf den Boden geschlagenen Ball so entschärft und abbremst, dass die Infielder leichtes Spiel beim Fielden haben und ein Groundout nach dem anderen machen. 

Freddy Tremaria at bat

Daher bleibt es bis zum Schluss spannend.

Nach 6 Innings im zweiten Spiel steht es 1:0 für die Caribes, nachdem Pitcher Nanmuko im zweiten Inning selbst durch seinen RBI-Single, der Audy Rodriguez nach Hause bringt, für die Führung sorgt. 

Auch den zweiten Run besorgt Nanmuko höchstpersönlich. Diesmal ist er es, der den Run erzielt, nach einem Treffer von Spielertrainer Esahu Tejada. 

In der letzten Offense machen es die Ellwanger dann nochmal besonders spannend, bringen bei einem Out Leo Behr mit einem Double auf die zweite Base. 

Und dann wird es taktisch. Nach einem Intentional Walk der Caribes und einem Steal des Leadrunners entsteht eine brenzlige 1-3-Situation mit dem Winning Run at bat. Catcher Freddy Tremaria packt seinen Arm aus und wirft den Runner auf 2 aus. 2 Outs, aber immer noch Runner auf der dritten Base. 

Pitcher Yoshitaka Nanmuko

Jetzt ist wieder Yoshitaka Nanmuko an der Reihe. Den 22. Batter der Elks lässt er mit seinem zehnten Strikeout keine Chance. 

Doppelsieg eingefahren. 

Mit einem 5:5-Record gehören die Caribes weiter zum breiten Mittelfeld der Liga, in der 5 von 10 Mannschaften eine ausgeglichene Bilanz aufweisen. 

Mit aufsteigender Form geht es nun am nächsten Sonntag, 21. Mai, zuhause im Ballpark Oberwiesenfeld im Münchner Olympiapark in das Duell mit dem ambitionierten Spitzenreiter Gauting Indians. 

Man darf sehr gespannt sein.

Doppelsieg für die Caribes im Lokalderby

Caribes-Herren gewinnen mit geschlossener Mannschaftsleistung zweimal deutlich gegen die
Garching Atomics

Die Caribes kommen in der 2. Bundesliga immer besser in Tritt. Am Wochenende gab es mit 10:0 und 11:4 zwei klare Siege gegen den Lokalrivalen aus Garching. Dazu sorgen karibische Rhythmen und venezolanische Arepas für Caribes-Flair unter den zahlreichen Zuschauern.

Pitcher Esahu Tejada

Im ersten Spiel sehen sie einen überragenden Esahu Tejada, der einen 2-Hitter pitcht und in der Offense 2 Hits landet. Insgesamt 10 Hits, darunter ein 2-Run-Homerun von Catcher Freddy Tremaria und ein 3-Run-Homerun von Ripken Reyes sorgen für ein vorzeitiges Spielende nach 6 Innings.

Esahu Tejada, Freddy Tremaria und Ripken Reyes

Im zweiten Spiel dann wieder eine starke Pitcherleistung von Yoshitaka Nanmoku, wobei er nicht ganz an die Dominanz der Vorwoche anknüpfen konnte. Am Ende stehen trotzdem 12 Strikeouts bei nur 2 Walks in seiner Bilanz und nur ein earned Run. 3 weitere Runs kommen durch insgesamt 6 Errors nach Hause, wobei sich die Atomics genauso viele erlauben.

Aber das Wochenende steht im Zeichen der erstarkten Offense.

Zu den 10 Hits des ersten Spiels kommen 11 weitere dazu. Und das Schöne daran: Sie verteilen sich auf die gesamte Mannschaft. Besonders hervorzuheben die beiden jüngsten, der 16-jährige Anthuan de la Vega, der im zweiten Spiel zwei Triples und 4 Runs nach Hause schlägt, und der 15-jährige Moritz Ondracek, der im 3. Inning unter dem ebenso großem Jubel seiner Mannschaftskameraden mit einem krachenden RBI-Double ins Centerfield seinen ersten Hit in der zweiten Bundesliga erzielt, der passenderweise den vor ihn schlagenden Anthuan de la Vega nach Hause bringt. Im darauffolgenden At Bat legt er gleich noch einen Hit nach. Somit gehen alleine 7 der 11 Runs auf das Konto der beiden Junioren. Dazu der gar nicht zu bändige Freddy Tremaria, der in beiden Spielen bei jeder Plate Appearance auf Base kommt. Aber man könnte wirklich alle aufzählen. Jeder hat seinen Beitrag geleistet. Da wächst etwas heran bei den Caribes.

Mit nun 3 Siegen in 8 Spielen ist man nach dem schweren Auftaktprogramm mittlerweile im Mittelfeld der Liga angekommen.

Am kommenden Wochenende geht es zu den Elks ins baden-württembergische Ellwangen.