Baseball & Softball im Olympiakonzept für München

Die heutige DOSB-Entscheidung für München als deutschen Olympiakandidaten ist auch für die gesamte Baseballgemeinde in Deutschland Anlass zur riesigen Freude und großer Hoffnung. Mit ihr lebt die Vision, 2036, 2040 oder 2044 Baseball- und Softballspiele in einem olympischen Baseballstadion im Münchner Olympiapark vor 30.000 Zuschauern austragen zu können.

Denn Baseball und Softball ist Teil des Münchner Bewerbungskonzepts. Die Landeshauptstadt München hat große Anstrengungen unternommen, den DBV vom Bewerbungskonzept zu überzeugen, dessen Kern ein olympisches Baseball- und Softballstadion auf dem Gelände der München Caribes ist. Vorangegangen waren zahlreiche Gespräche mit dem Münchner Olympia-Bewerbungsteam und dem Staatsministerium, in denen von Seiten des BBSV auf die Vorteile einer Aufnahme unserer Sportarten ins olympische Programm hingewiesen wurde. Dabei konnte sowohl mit lokalen Faktoren wie der Vereinsdichte im Raum München gepunktet werden, die wichtig ist, weil auch Trainingsstätten gebraucht werden, als auch mit der internationalen Strahlkraft unserer Sportarten, auf die es dann besonders im nächsten Schritt bei der IOC-Entscheidung ankommt. Zum Durchbruch für die Aufnahme ins Programm verhalf schließlich die Umstellung der Anforderungen an das olympische Programm von Paris auf Los Angeles.

Und der Standort für Baseball & Softball im Münchner Olympiapark passt einfach auch bestens ins Münchner Bewerbungskonzept, das mit einem Olympia der kurzen Wegen sowie der Vor- und Nachnutzung bestehender Sportanlagen wirbt.

Allein der Weg bis zur Olympiaentscheidung des IOC, die frühestens im Jahr 2029 getroffen wird, ist schon eine Riesenchance für Baseball und Softball – ganz nach dem olympischen Motto: Dabei sein ist alles! 

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